Radeberg

Die große Kreisstadt Radeberg liegt nur wenige Minuten nordöstlich von Dresden entfernt und wurde erstmals 1219 unter diesem Namen urkundlich erwähnt.

Schloss Klippenstein, das Wahrzeichen von Radeberg, wurde im 13. Jahrhundert nahe der Handelsstrasse nach Böhmen als Burganlage errichtet und zählt damals wie heute als ein prägnantes Kulturdenkmal zur Geschichte der Stadt. Im Jahre 1412 wurde hier durch den Markgraf zu  Meißen das Stadtrecht verliehen und Herzog August prägte 1507 das noch heute gültige Wappen.

Ein breites Spektrum an Handwerkern hielt in den nächsten Jahrhunderten Einzug in Radeberg und entwickelte  in verschiedene  Richtungen eine moderne Industriestadt. So sind im 19.Jahrhundert die sächsisch-schlesische Eisenbahn, die erste Glasfabrik und eine Aktienbrauerei entstanden. Agathe Zeis stellte 1884 den ersten deutschen Camembert her, die heutige Radeberger Exportbierbrauerei braute das erste deutsche Bier nach Pilsner Brauart, wurde 1905 Hoflieferant des Sächsischen Königshauses und die Zahnfabrik Saxonia produzierte ab 1922 unterschiedliche Porzellanzähne. Unter Fachleuten wird der Name Gläser ein Begriff sein, denn er war ein sehr bekannter Hersteller von Kutschen, wo heute noch diverse Teile „moderner Fahrzeuge“ entstehen. Aus der Hutschenreuther Zahnfabrik ging Saxionia Medical hervor, die mit Ihren künstlichen Nieren in der ganzen Welt bekannt wurden.

In der Folgezeit entwickelten sich in Radeberg verschiedene Industriezweige und prägten das Bild der rund 18.000 Einwohner zählenden Stadt. Mit sozialem Engagement, einem wachsenden Angebot von Arbeitsplätzen und einem interessanten Naherholungswert an der Dresdner Heide ist die Stadt Radeberg zu einem beliebten Wohn- und Arbeitsort gewachsen, der über die Grenzen hinaus touristisch immer bekannter und beliebter wird.

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